Herbert Schmitz: Corona-Auswirkungen auf einzelne Wirtschaftsbereiche

Herbert Schmitz nimmt die verschiedensten Wirtschaftsbereiche zum Anlass dort über die Auswirkungen durch Corona nachzudenken.

Fakt ist: Das Corona-Virus und die notwendigen Maßnahmen zu seiner Eindämmung bremsen die Weltwirtschaft dramatisch aus, so Herbert Schmitz.

Herbert Schmitz: Corona und die Lage im Immobiliensektor

Herbert Schmitz schätz die Lage im Immobiliensektor nachstehend ein, aber im Bewusstsein, dass ebendiese Lage sich immer noch nahezu täglich grundlegend ändert.

Aus der Vergangenheit lassen sich folgende Fakten zusammentragen:

Vorangegangene Epidemien wie der SARS-Virus in den Jahren 2002/2003 waren in der Ausbreitung deutlich moderater. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr stark korrigieren wird. Im Ergebnis kommt es zu einer Rezession im Euroraum. Notenbanken und Finanzminister der westlichen Welt versuchen bereits, die negativen Auswirkungen für die Konjunktur abzufedern bzw. werden dies weiterhin tun.

Herbert Schmitz nun etwas konkreter:

Immobilien sind eine prozyklische Assetklasse, Mieten und Kaufpreise steigen und fallen mit der Nachfrage und damit mit dem Auf- und Ab im Konjunkturzyklus. Jedoch verlaufen die Anpassungsmechanismen an das neue Umfeld deutlich langsamer ab als bei anderen prozyklischen Assetklassen, wie z.B. Aktien. Aktuell ist aufgrund der Reisebeschränkungen und der allgemeinen Verunsicherung zunächst mit einem Rückgang des Transaktionsvolumens am Investmentmarkt zu rechnen.

Sollte der Euroraum im ersten Halbjahr in eine Rezession fallen, muss dies noch nicht einen Rückgang von Mieten und Kaufpreisen implizieren. In den meisten Märkten ist die Flächennachfrage aktuell noch sehr hoch, die konjunkturellen Risiken werden daher vorerst zu einer Verlangsamung des Mietwachstums oder zu einer Seitwärtsentwicklung der Mieten führen.

Herbert Schmitz weiterhin:

Anders wird dies in den stark betroffenen Nutzungsarten Hotel und Handel sein. Hier kann es zu unmittelbaren Auswirkungen kommen. Ab dem zweiten Halbjahr 2020 ist aber mit einer wirtschaftlichen Erholung zu rechnen, die dann auch die Märkte wieder stabilisieren sollte, so Herbert Schmitz zuversichtlich.

Selbstverständlich ist sich Herbert Schmitz darüber klar, dass seine Einschätzungen immer nur auf dem jeweils aktuellen Stand der Dinge basieren können.

1 Gedanke zu „Herbert Schmitz: Corona-Auswirkungen auf einzelne Wirtschaftsbereiche“

  1. Das mag in der Tat für Deutschland zutreffen…….Wir Makler auf Mallorca haben die paar wenigen Monate eine Evolution der Immobilien erlebt, wir sind noch mitten drin, was Investitionen von Immobilien auf den Balearen, insbesondere Mallorca, betrifft.

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